Bibelvers des Monats

September 2021



                 Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt;

ihr trinkt und habt doch nicht genug; ihr kleidet euch und werdet doch nicht warm;

und wer einen Lohn verdient, der legt ihn in einen durchlöcherten Beutel!


Haggai 1,6


Der Prophet Haggai hatte mit dieser Aussage, als der Bote Gottes, eine ganz besondere und eindeutige Botschaft für das Volk Gottes. In aller Schwachheit richtete er das Wort an den Überrest der Juden, der aus der babylonischen Gefangenschaft nach Jerusalem zurückgekehrt war. Dieser hat nach gewisser Zeit sich zurückgelehnt um das eigene Leben, das er für sich erreicht hatte, zu genießen. Auf diese Weise erinnerte der Herr es nochmal daran, dass Sein Segen davon abhing, den begonnen Bau des Hauses Gottes fortzusetzen und abzuschließen.

Können wir eine Entsprechung in die heutige Zeit für uns wagen? Ja, natürlich. Gott hat sich nicht geändert. Den Plan für sein auserwähltes Volk und für die Nationen, den Er vor Grundlegung der Welt schon hatte, gibt Er nicht auf, nur wenn die Menschen versagen. Auch wir werden aufgefordert nicht unsere eigenen Interessen zu suchen, sondern uns ganz Ihm zu übergeben und Ihm allein zu leben.


Das beste Beispiel gibt uns sein einziger, eingeborener Sohn Jesus Christus. In seiner Bergpredigt (Matthäus 6,33) sagt der Herr jedem Gläubigen zu: „Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden!“ Vereinfacht übersetzt heißt es: Nur wenn der Herr den ersten Platz bekommt und wir zuerst nach dem trachten, was Ihn und Seine Sache betrifft, steht unser Leben unter Seinem Segen.


Jetzt kommt das große Aber: 

Besteht unser Leben nicht aus vielen Bedürfnissen, Wünschen sowie Begierden?


- Bedürfnisse, denen wir notwendigerweise und unausweichlich unterliegen.


- Wünsche, die wir erreichen wollen.


- Begierden, denen wir verfallen.


Auch hierbei kennt uns der Herr besser und weiß es genau, dass wir diesem Druck nicht alleine standhalten können und schlussendlich versagen. Uns fällt es einfach schwer Gott in unserem Leben die oberste Priorität zu geben. Für die Umsetzung dürfen wir in dem Buch Haggai folgende Ermutigungen Gottes hören:


- Ich bin mit euch (Kap. 1,13)


- Seid stark (Kap. 2,4)


- Fürchtet euch nicht (Kap. 2,5)


Wir dürfen wissen, dass wir nicht alleine sind und uns auf seine Seine Hilfe vertrauen                                       vm

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